Das Beben der Soul-Ikone: Chaka Khan bricht mit „Chakzilla“ sieben Jahre Schweigen
Wenn die „Queen of Funk“ zur Rückkehr bläst, dann macht sie das nicht mit einem leisen Klopfen, sondern mit einem Paukenschlag, der die Erdkruste erzittern lässt. Nach über sieben Jahren Wartezeit ist es heute endlich so weit: Chaka Khan ist zurück! Und Leute, schnallt euch an, denn ihr neuester Streich „Chakzilla“ ist genau das, was der Musikwelt 2026 gefehlt hat.
Ein Power-Gipfeltreffen der Extraklasse
Dass Chaka Khan nichts dem Zufall überlässt, zeigt schon der Blick auf die Credits. Für „Chakzilla“ hat sie sich keine Geringeren als Sia und den Hit-Produzenten Greg Kurstin an die Seite geholt. Und diese Kollaboration hört man in jeder Sekunde: Der Song wird von einer Bassline angetrieben, die so tief und pulsierend ist, dass man sie nicht nur hört, sondern im ganzen Körper spürt.
Sia selbst ist in den Backing Vocals zu hören, was dem Track eine zusätzliche, fast sphärische Ebene verleiht, ohne jedoch vom eigentlichen Star abzulenken. Chakas Stimme? Die ist kraftvoller denn je. Wer dachte, nach 50 Jahren Karriere würde die Power nachlassen, wird hier eines Besseren belehrt. Es ist diese unverwechselbare Mischung aus Soul-Tiefe und Rock-Röhre, die uns seit Jahrzehnten Gänsehaut beschert.
Monumentaler Glamour: Das Video als Monster-Hommage
Ich habe mir das Video heute Morgen direkt zum Release angesehen und musste schmunzeln: Chaka Khan inszeniert sich als cineastische Urgewalt. In einer Hommage an klassische Monsterfilme rettet sie eine zerstörte Stadt – natürlich stilecht in maximalem Glamour.
Es ist eine wunderbare Metapher: In einer Welt, die sich oft grau und schwer anfühlt, kommt „Chakzilla“ daher, um mit Liebe, Rhythmus und einer ordentlichen Portion Glitzer alles wieder einzureißen, was uns runterzieht.
„Es ist Zeit zu boogien, innerlich wie äußerlich. Tanzen. Lieben. Leben.“ – Chaka Khans Botschaft hinter dem Song könnte nicht klarer sein.
Es ist fast schon poetisch: Erst Anfang des Jahres wurde sie bei den GRAMMYs für ihr Lebenswerk geehrt, nachdem sie bereits 2023 in die Rock & Roll Hall of Fame eingezogen ist. Viele Künstler würden sich nach solchen Meilensteinen zur Ruhe setzen. Nicht so Chaka.
Mit „Chakzilla“ beweist sie, dass sie keine Nostalgie-Nummer ist. Der Song, der über ihr eigenes Label Earthsong Records (Vertrieb durch BMG) erscheint, ist modern, frisch und hat das absolute Potenzial, das Sommeranthem des Jahres zu werden. Es ist Musik, die einen in die eigene Kraft bringt – euphorisch, kompromisslos und strahlend.
Mein persönliches Fazit
Als Musikredakteur sieht man viele Comebacks kommen und gehen, aber dieses hier fühlt sich richtig an. Es ist kein verzweifelter Versuch, jung zu klingen, sondern die Demonstration einer Frau, die genau weiß, wer sie ist und was sie kann. „Chakzilla“ ist laut, stolz und verdammt ansteckend. Wer bei diesem Groove stillsitzen kann, hat wahrscheinlich keinen Puls.
Willkommen zurück, Chaka! Wir haben dich vermisst.
